Title: Unternehmen
Author: RegioHelden
Published: 3. November 2025
Last modified: 19. März 2026

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![](https://www.ag-forst.de/wp-content/uploads/sites/11994/2025/11/risskante1-beige.
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# Unser Unternehmen

Die von uns gemeinsam mit unserem 100-prozentigen Tochterunternehmen Fleiku bewirtschafteten
Flächen von **2.400 Hektar** mit einer durchschnittlichen Bodenpunktzahl von 30 
befinden sich rund um die Stadt Forst gelegen. Hier betreiben wir Marktfrucht- und
Futterbau. Zudem befinden sich circa 400 Hektar im Einzugsgebiet des **Braunkohlebergbaus**,
welche wir in einer Arbeitsgemeinschaft mit anderen landwirtschaftlichen Betrieben
unserer Umgebung **rekultivieren**. Als Mitglied in verschiedenen Prüfungsthemen,
wie QS und QM Prüfsystemen, arbeiten wir nach geprüften Standards.

## Tierproduktion

Die Tierproduktion bildet einen **Schwerpunkt unseres Betriebes**. Wir halten rund
600 Milchkühe, betreiben Jungrinderaufzucht, Bullenmast und Mutterkuhhaltung. Dabei
legen wir Wert auf artgerechte Haltung und moderne Stallbedingungen.

Milchproduktion

In unserer Milchviehanlage stehen **rund 600 Milchkühe** mit einer durchschnittlichen
Herdenleistung von 10.600 kg pro Kuh und Jahr. Die Milch liefern wir ausschließlich
an die Molkerei Alois Müller GmbH & Co. KG in Leppersdorf bei Dresden.

Zur Milchgewinnung nutzen wir einen doppel-15er Fischgrätenmelkstand der Firma GEA.
Je nach Laktationsstadium gehen die Milchrinder **zweimal täglich** in den Melkstand.

![Ein leerer Melkstand mit mechanischen Melkgeräten und auffälligen roten Schläuchen](
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![Mehrere schwarz weisse Kühe stehen in einer Melkstation mit Melkmaschinen angeschlossen](
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![Mehrere schwarz-weisse Kühe mit neugierigem Blick fressen gemeinsam Heu am Futtertrog](
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Jungrinderaufzucht

Wir ziehen **sowohl die weiblichen als auch die männlichen Jungtiere** unserer Milchkühe**
im eigenen Betrieb** auf. Die ersten Lebenstage verbringen sie in Einzelhaltung,
dann werden sie in die Gruppenhaltung umgestallt. Dort erfolgt das Tränken bis zum
Absetzen am Automaten.

Im Anschluss an die Aufzucht ziehen die männlichen Tiere in die Bullenmast um, während
die Färsen in der Milchviehanlage besamt und in die bestehende Herde integriert 
werden.

![Ein junges schwarzweißes Kalb mit gelben Ohrmarken steht neugierig auf Stroh](
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![Ein schwarzweißes Kalb leckt neugierig an einem grauen Eimer im Stall](https://
www.ag-forst.de/wp-content/uploads/sites/11994/2025/11/kalb.jpg)

Bullenmast

In unserem Bullenstall stehen sowohl die Tiere aus der Milchproduktion als auch 
die männlichen Nachkommen unserer Mutterkuhherden. Sie werden hier **versorgt, bis
sie den Betrieb verlassen**. Auch das Fleisch, welches Sie in unserer Direktvermarktung
erwerben können, stammt von Tieren aus diesem Stall.

![Nahaufnahme einer hellbraunen Kuh mit gelben Ohrmarken in einem Stall schaut neugierig](
https://www.ag-forst.de/wp-content/uploads/sites/11994/2025/11/bullenstall.jpg)

![Zwei braune Kühe mit gelben Ohrmarken schauen neugierig aus einem Stall hervor](
https://www.ag-forst.de/wp-content/uploads/sites/11994/2025/11/bullenstall1.jpg)

Mutterkuhhaltung

Insgesamt haben wir **etwa zweihundertfünfundvierzig Mutterkühe** und **dreizehn
Deckbullen**. Diese stehen von Anfang April bis Ende Oktober auf der Weide und beziehen
nur für die Wintermonate feste Stallungen.

![Mehrere rotbraune Kühe mit gelben Ohrmarken stehen entspannt auf einer grünen 
Wiese](https://www.ag-forst.de/wp-content/uploads/sites/11994/2025/11/muhkuhweide.
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![Ein braunes Rind mit ruhigem Blick steht auf Stroh in einem hellen Stall](https://
www.ag-forst.de/wp-content/uploads/sites/11994/2025/11/deckbustall.jpg)

Modernisierungsmaßnahmen

Unsere Stallanlagen wurden bereits vor mehreren Jahrzehnten gebaut. Dank verschiedener
Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen entsprechen sie dennoch dem heutigen Tierhaltungsstandard
und bieten unseren Mitarbeitenden ein **angenehmes Arbeitsumfeld**. Zuletzt wurden
im Jahr 2022 unsere Kälberküche und der Melkstand modernisiert, wobei das Projekt
durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums(
[ELER](https://agriculture.ec.europa.eu/cap-my-country/rural-development_de)) unterstützt
wurde.

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## Pflanzenproduktion

Unser Unternehmen bewirtschaftet etwa 2.400 Hektar landwirtschaftliche Fläche mit
einer durchschnittlichen Bodenpunktzahl von 30. Die Felder sind **rund um die Stadt
Forst** gelegen. Zudem befinden sich circa 400 Hektar im Einzugsgebiet des Braunkohlebergbaus,
welche rekultiviert werden.

Marktfruchtbau

Wir bauen **verschiedene Sorten der Getreidearten** Weizen, Roggen, Gerste und Hafer
und seit 2025 auch die Triticale an. Außerdem sind auf unseren Feldern Raps und 
Sonnenblumen zu finden. Ein Großteil der Ernte wird direkt verkauft. Die restlichen
Mengen verwenden wir entweder als Futter in unserer Tierproduktion oder vermarkten
sie in unserem Hofladen als Futtermittel für unsere Kunden.

Auf einigen Hektar pflanzen wir **Speisekartoffeln** an. Diese werden ab Ende Juli
geerntet und können dann in unserem Hofladen erworben werden.

Futterbau

Wir bewirtschaften **knapp 200 Hektar Dauergrünland**, welches entweder durch unsere
Mutterkühe beweidet wird oder der Gewinnung von Heu und Anwelksilage dient. Weiterhin
bauen wir Ackergras, Luzerne und Silomais für unsere Rinder an.

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## Weitere Geschäftsbereiche

Neben Tier- und Pflanzenproduktion engagieren wir uns in der Rekultivierung von 
Tagebauflächen und betreiben eine Biogasanlage zur **nachhaltigen Energiegewinnung**.

ARGE Rekultivierung

Im Jahr 2000 wurde die ARGE durch die Agrargenossenschaft Heinersbrück, die Bauern
AG Neißetal und unser Unternehmen gegründet. Sie beschäftigt sich mit den Arbeiten
zur Rekultivierung der Flächen des Tagebaus Jänschwalde und Cottbus Nord. Dazu zählt
unter anderem das **Pflanzen und die Pflege** von Jungbäumen, der **Wegebau** sowie
die **Bearbeitung** bereits rekultivierter Flächen. Der Hauptauftraggeber ist die
LEAG.

Biogasanlage

Seit dem Jahr 2006 bewirtschaften wir eine 470 kW Biogasanlage in Dienstleistung.
Bestückt wird diese von uns im Jahr mit 25.000 m³ Rindergülle, 3.000 Tonnen Maissilage
und 500 Tonnen Roggenschrot. Die produzierte Wärmeenergie wird zu **100 % für unsere
Stallanlagen** genutzt.